Mitwirkungsgremien

Mitwirkungsgremien

Schulpflegschaft Grundschule Kirchheide

Die Schulpflegschaft setzt sich aus jeweils zwei Elternvertreten jeder Klasse zusammen. Sie ist das Bindeglied zwischen der Elternschaft, der Schulkonferenz und der Schulleitung. Die Schulpflegschaft der Grundschule Kirchheide tagt zwei Mal im Jahr. Ausführlich berichtet die Schulleitung über aktuelle Ereignisse in der Schule, die die Vertreter an die Klassen weitertragen. Aus der Arbeit der Schulpflegschaft ergeben sich z.B. weitere Projekte und Anregungen für die Schulgemeine.

Zur Schulpflegschaftsvorsitzenden im Schuljahr 2017/18 wurde Frau Reineking gewählt, ihre Vertreterin ist Frau Plaßmann.

Für Fragen, Wünsche und Anregungen stehen wir gern zur Verfügung. Sprechen sie uns an (Telefonnummern können im Sekretariat erfragt werden).

Auszug aus dem Schulgesetz Siebter Teil Schulverfassung

Ø Der Schulleiter nimmt beratend an den Sitzungen teil
Ø Schulpflegschaft wählt einen Vorsitzenden und bis zu 3 Stellvertreter
Ø Die Schulpflegschaft vertritt die Interessen der Eltern bei der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule.. Sie berät alle wichtigen Angelegenheiten der Schule. Hierzu kann sie Anträge an die Schulkonferenz richten.

Aufgaben der Schulpflegschaft:

§ 72
(1)
Mitglieder der Schulpflegschaft sind die Vorsitzenden der Klassenpflegschaften sowie die von den Jahrgangsstufen gewählten Vertreterinnen und Vertreter.

Ihre Stellvertreterinnen und Stellvertreter können, die Schulleiterin oder der Schulleiter soll beratend an den Sitzungen teilnehmen.

Die Schulpflegschaft wählt eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden und bis zu drei Stellvertreterinnen oder Stellvertreter.

Wählbar sind neben den Mitgliedern der Schulpflegschaft die stellvertretenden Vorsitzenden der Klassen- und Jahrgangsstufenpflegschaften; sie werden mit der Wahl Mitglieder der Schulpflegschaft.

(2)
 Die Schulpflegschaft vertritt die Interessen der Eltern bei der Gestaltung der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule.

Sie berät über alle wichtigen Angelegenheiten der Schule.

Hierzu kann sie Anträge an die Schulkonferenz richten.
Die Schulpflegschaft wählt die Vertretung der El tern für die Schulkonferenz und die Fachkonferenzen. Die Eltern können über die Bildungs- und Erziehungsarbeit auch unter sich beraten.

(3)
 Die Schulpflegschaft kann eine Versammlung aller Eltern einberufen. Die Elternversammlung lässt sich über wichtige Angelegenheiten der Schule unterrichten und berät darüber.

(4)
 Schulpflegschaften können auf örtlicher und überörtlicher Ebene zusammenwirken und ihre Interessen gegenüber Schulträger und Schulaufsicht vertreten.

Schulkonferenz der Grundschule Kirchheide

Die Schulkonferenz (Schulmitwirkungsgesetz) ist das oberste Entscheidungsgremium der Schule.

Sie entscheidet mit jeweils drei gewählten VertreterInnen aus Schulpflegschaft und des Kollegiums über wichtige Entscheidungen und Weiterentwicklungen der Schule.

Zur Schulkonferenz im Schuljahr 2017/2018 gehören Frau Reineking, Frau Plaßmann, Frau Bartsch, Frau Kieser, Frau Kelm und Frau Brand.

Frau Tewes-Wittig leitet als Schulleiterin die Schulkonferenz.

§ 65   Aufgaben der Schulkonferenz

(1) An jeder Schule ist eine Schulkonferenz einzurichten. Sie ist das oberste Mitwirkungsgremium der Schule, in dem alle an der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule Beteiligten zusammenwirken. Sie berät in grundsätzlichen Angelegenheiten der Schule und vermittelt bei Konflikten innerhalb der Schule. Sie kann Vorschläge und Anregungen an den Schulträger und an die Schulaufsichtsbehörde richten.

(2) Die Schulkonferenz entscheidet im Rahmen der Rechts- und Verwaltungsvorschriften in folgenden Angelegenheiten:

Schulprogramm (§ 3 Abs. 2 ), Maßnahmen der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung (§ 3 Abs. 3), Abschluss von Vereinbarungen über die Kooperation von Schulen und die Zusammenarbeit mit anderen Partnern (§ 4 Abs. 3, § 5, § 9 Abs. 3), Festlegung der beweglichen Ferientage (§ 7 Abs. 2), Unterrichtsverteilung auf sechs Wochentage (§ 8 Abs. 1), Einrichtung außerunterrichtlicher Ganztags- und Betreuungsangebote (§ 9 Abs. 2) sowie die Rahmenplanung von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts, Organisation der Schuleingangsphase (§ 11 Abs. 2 und 3), Vorschlag zur Einrichtung des Gemeinsamen Unterrichts (§ 20 Abs. 7 und 8), Erprobung und Einführung neuer Unterrichtsformen (§ 29 Abs. 2), Einführung von Lernmitteln (§ 30 Abs. 3) und Bestimmung der Lernmittel, die im Rahmen des Eigenanteils zu beschaffen sind (§ 96), Grundsätze für Umfang und Verteilung der Hausaufgaben und Klassenarbeiten, Grundsätze zum Umgang mit allgemeinen Erziehungsschwierigkeiten sowie zum Abschluss von Bildungs- und Erziehungsvereinbarungen (§ 42 Abs. 5), Information und Beratung (§ 44), Grundsätze für die Betätigung von Schülergruppen (§ 45 Abs. 4), Grundsätze über Aussagen zum Arbeits- und Sozialverhalten in Zeugnissen (§ 49 Abs. 2), Wirtschaftliche Betätigung, Geldsammlungen (§ 55) und Sponsoring (§ 99 Abs. 1), Schulhaushalt (§ 59 Abs. 9), Wahl der Schulleiterin oder des Schulleiters (§ 61 Abs. 1 und 2), ergänzende Verfahrens- und Wahlvorschriften (§ 63 Abs. 6 und § 64 Abs. 5), Einrichtung und Zusammensetzung von Fachkonferenzen oder Bestellung einer Vertrauensperson (§ 70 Abs. 5 ), Teilkonferenzen und des Vertrauensausschusses (§ 67 Abs. 1 und 2), besondere Formen der Mitwirkung (§ 75), Mitwirkung beim Schulträger (§ 76), Erlass einer Schulordnung, Ausnahmen vom Alkohol- und Rauchverbot (§ 54 Abs. 5). Erhöhung der Zahl der Vertretungen der Eltern in Fachkonferenzen und Bildungsgangkonferenzen (§ 70 Abs. 1). Empfehlung zum Tragen einheitlicher Schulkleidung (§ 42 Abs. 8).

(3) Das Ministerium kann durch Rechtsverordnung der Schulkonferenz weitere Angelegenheiten aus der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule zur Entscheidung übertragen.

Das Kinderparlament an der Grundschule Kirchheide

Denn was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen. Dazu brauchen wir keinerlei Waffen, unsere Waffe nennt sich unser Verstand ... Nur, wir müssen geduldig sein, dann dauert es nicht mehr lang.“                                                  (Xavier Naidoo)

Was ist ein Kinderparlament?

Das Kinderparlament ist ein demokratisches Mitbestimmungsgremium unserer Schule. Es setzt sich aus den Klassensprechern der einzelnen Klassen zusammen. Dafür wählt jede Klasse einen Jungen und ein Mädchen in das Kinderparlament.

Was sind die Aufgaben des Kinderparlamentes?

Im Kinderparlament können die Kinder direkt auf die Gestaltung unserer Schule Einfluss nehmen. Es werden Wünsche und Ideen gesammelt, wie sich die Kinder eine Schule, in der sie sich wohlfühlen, vorstellen. Das kann den Schulalltag selbst aber auch die räumlichen Bedingungen unserer Schule betreffen.

Einige Aufgaben der „Parlamentarier“: Konflikte lösen, Vorbild sein, zuhören können, die Interessen der Schulklasse vertreten, bei Regeln für das Zusammenleben in der Schulgemeinschaft mitbestimmen, über Neuanschaffungen der Schule mitentscheiden.

Die Arbeitsweise des Kinderparlaments

Ein Mal im Monat treffen sich die Klassensprecher und Klassensprecherinnen der einzelnen Klassen in dem Konferenzraum. Die Kinder besprechen in den Sitzungen Anliegen, die ihr Schulleben betreffen. Dazu tragen sie Probleme, Wünsche und Ideen aus ihren jeweiligen Klassen zusammen und tauschen sich im Kinderparlament darüber aus. Gemeinsam wird über Problemlösungen diskutiert, beratschlagt, Ideen dazu wieder verworfen und neue Ideen gefunden. Beschlüsse, Informationen, Fragen und Meinungen gehen dann umgekehrt wieder in die Klassen zurück.

Die Kinder haben die Möglichkeit, ihre Meinungen zu vertreten und dabei mitzubestimmen, wie unser Schulleben gemeinsam gestaltet werden kann, damit alle sich wohlfühlen in unserer Schule, in der das friedliche Miteinander an erster Stelle steht. 

Das Kinderparlament kann Beschlüsse fassen, diese werden an die Schulkonferenz weitergeleitet und dort zur Abstimmung gebracht, wo sie bestätigt oder abgelehnt werden können. Vorschläge zur Veränderung von Schulregeln oder von Schulangelegenheiten werden in Form von Anträgen der Parlamentarier in das Parlament eingebracht. 

Ablauf der Sitzungen 

Die Kreisleitung sollen jeweils zwei Kinder übernehmen. Ein weiteres Kind (aus eigene Initiative, wenn nicht - wird vorgeschlagen und gewählt) schreibt die wichtigen besprochenen Dinge zum Nachlesen in das Protokollbuch. 

Anschließend sollen die Abgeordneten beginnen zu berichten, was in den Klassen los ist, ob Probleme in ihrer Lerngruppe oder in der Schule aufgetreten sind. 

Als nächstes soll der Erfahrungs- und Vorschlägeaustausch stattfinden, wie Probleme gelöst werden können. 

Prinzip des Kinderparlaments 

Es soll keine Inszenierung von Demokratie und Leben stattfinden, sondern ein Erleben von demokratischen Verhaltensweisen und Aushandlungsprozessen. Dabei muss viel Augenmerk auf Reflektion, Kritik und Eigenkritik gelenkt werden.
Es soll stets versucht werden, dem Mehrheitsprinzip gerecht zu werden, indem man oft die Meinungen und Bedürfnisse des „Volkes“ einholt. Abstimmungen finden nach dem Mehrheitsprinzip statt.

 à Arbeitskreise 

Es besteht eine Möglichkeit, die Arbeitskreise zu bilden, zum Beispiel: Arbeitskreis Schulhof, Arbeitskreis Umwelt/ Verkehr, Arbeitskreis schulisches Spielzeug …

 Aufgaben von Kidsmanagers (S. Tewes-Wittig) 

Wir als Kidsmanager haben als Aufgabe die Sitzungen des Kinderparlamentes zu leiten, ihre Formalitäten und Gesprächsabsichten im Auge zu behalten. Wir achten darauf, dass ein Mitglied das Ergebnisprotokoll führt, in der Diskussion beim Thema geblieben wird und das das Rederecht vergeben wird. Wir weisen auf bereits Erwähntes hin und bringen die Sichtweisen der pädagogischen Mitarbeiter und Eltern mit ein. Wortbeiträge des Kidsmanagers sollten nur zu anderen Ideen anregen und gleichberechtigt neben anderen Vorschlägen stehen. 

Einsatzmöglichkeiten Veränderungen auf dem SchulgeländeSchneebälle und ihre ProblemeGespräche mit dem Förderverein über evt. Spielzeuganschaffungenihre Vorstellungen an den Hausmeister herantragenin Gesprächssituationen dafür sorgen, dass Kinder keine Toilettenrollen in die Toiletten werfen oder die Toiletten beschmutzenHilfe durch andere SchülerInnen bei der Arbeit im Internet organisierenErfahrungsaustausch über die Projekte/ProjektwochenProbleme einzelner Kinder behandelnAufforderungen an die Schulleitung und das Kollegium Dinge zu klären, die sie stören oder ihnen Angst machen Notwendigkeit/ pädagogische Seite

 Grundsätzlich soll das Kinderparlament das Gemeinschaftsgefühl der Kinder stärken. Sie sollen lernen Konflikte untereinander zu klären und Frieden zu stiften. Demokratische Einstellungen und Verhaltensweisen sollen gefördert und eingeübt werden.

Soziale und demokratische Kompetenzen und Wissen lassen sich nicht nur theoretisch vermitteln. Sie sind viel mehr durch Praxis erlebbar. Lernen ist eine komplexe Erfahrung, die von Kindern nur durch komplexe, ungefilterte Situationen gemacht werden kann. Im Kinderparlament sollen die Kinder demokratisch Umgangsformen, praktischen Sprachgebrauch, die Entstehung gemeinsamer Werte und soziales Miteinander in Aushandlungs- und Erörterungsprozessen erfahren.  

Sie sollen erleben können, dass es wichtig ist, was sie zu sagen haben und welche Bedürfnisse und Ängste sie haben. 

Die Kinder können durch die Thematisierung von Problemen lernen, Positionen zu beziehen oder auch zu wechseln und gegenseitig abzuwägen. Nur so kann Mündigkeit gestärkt werden. 

Im Kinderparlament kannst du mitreden!  

 'Im Kinderparlament kannst du mitreden, mitbestimmen und mitmachen, wenn es um Ideen und Anliegen von Kindern geht.' 

Hallo, wir begrüßen Dich auf der Seite des Kinderparlamentes.  

Aus unserer Überschrift konntest Du sicherlich schon erkennen was das Ziel des Kinderparlaments ist. 

Nachfolgende Fragen helfen Dir, einen Einblick in Zusammensetzung/Arbeit des Kinderparlamentes zu bekommen.

Wer ist im Kinderparlament ?

Nun, im Kinderparlament sind je zwei Kinder aus jeder Klasse der Schule vertreten (als sogenannte Abgeordnete).

Diese werden vorab von ihren MitschülerInnen als KlassensprecherInnen gewählt. 

Neben den Kindern ist noch folgende Person im Kinderparlament: Frau Tewes-Wittig, sie ist der Kidsmanager.

Was macht das Kinderparlament ?

Im Kinderparlament werden Themen und Anliegen besprochen, die die Mitglieder des Kinderparlamentes selbst interessiert oder die sie von ihren MitschülerInnen gesammelt haben.

So gab es in der Vergangenheit Diskussionen um Unterrichtspausen zwischen der 1. und 2. Stunde und der 5. und 6. Stunde,  Anschaffung von Pausenspielzeug und dem Licht auf dem Schulhof.

Die Stadt Lemgo hat vor kurzem an allen Gebäuden neue Lampen angebracht und nun ist der Schulhof auch bei Dunkelheit ganz hell. Dies freut uns sehr!

Ebenso stand das Thema „Saubere Toiletten“ bereits auf unserer Tagesordnung.

Wie oft trifft sich das Kinderparlament? 

Das Kinderparlament trifft sich ca. einmal im Monat in der großen Pause und wird von Frau Tewes-Wittig einberufen. 

In der Zwischenzeit sammeln die Abgeordneten Fragen, Wünsche etc. ihrer MitschülerInnen, die dann im Kinderparlament besprochen werden.

 Zum Abschluss lässt sich folgendes sagen: 

Vieles lässt sich umsetzen, für manches fehlt das Geld und so einige Dinge lassen sich aus anderen Gründen nicht bewerkstelligen – und trotzdem lohnt sich das gemeinsame Nachdenken über Neuerungen und Verbesserungen unseres schulischen Alltags.

                      Herzliche Grüße euer Kinderparlament!

Neue aus dem Kinderparlament 

Im Folgenden können die Protokolle der letzten Sitzungen des Kinderparlaments eingesehen werden. 

Protokoll der Sitzung vom 01.06.2016 

Protokoll der Sitzung vom 29.06.2016 

Protokoll der Sitzung vom 22.09.2016 

Protokoll der Sitzung vom 02.11.2016 

Protokoll der Sitzung vom 12.07.2017 

Protokoll der Sitzung vom 26.09.2018

 

 

Adresse

Grundschule Kirchheide
Schulleiterin Frau Tewes-Wittig
Wilhelm-Stölting-Weg 12
32657 Lemgo

Fon: 05266 9493-0
Fax: 05266 9493-17

E-Mail: GSKi.Sekretariat©lemgo.de

Sekretariatszeiten: 
dienstags     7:30 - 13:00 Uhr
donnerstags 7:30 - 11:30 Uhr
freitags        7:30 -  9:30 Uhr

Unterrichtszeiten

1. Stunde: 7:50 - 8:35 Uhr
5 Minuten Pause

2. Stunde: 8:40 - 9:25 Uhr

5 Minuten Frühstückspause
15 Minuten Pause
5 Minuten Frühstückspause

3. Stunde: 9:50 - 10:35 Uhr
5 Minuten Pause

4. Stunde: 10:40 - 11:25 Uhr
15 Minuten Pause

5. Stunde: 11:40 - 12:25 Uhr
5 Minuten Pause

6. Stunde: 12:30 - 13:15 Uhr

 

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